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STERNENHIMMEL

Unbeeinträchtigtes Sternenlicht und freier Blick auf die Milchstraße im Naturpark Sölktäler

In Europa sind die meisten Gebiete bereits von intensiverer Lichtverschmutzung betroffen.
Die Lichtverschmutzung. Was ist das? Ganz einfach... künstliches Licht bei Nacht, das nicht nur die Objekte erstrahlen lässt, die es eigentlich zu erstrahlen gilt. Dies passiert zum Beispiel durch zu starke Beleuchtungsstärke oder der Wahl von umweltschädlichen Lichtfarben.

 

Durch die vielen künstlichen Lichtquellen gibt es keine nächtliche Dunkelheit mehr. Das hat negative Auswirkungen auf die Natur, aber auch auf uns Menschen. Auch im Sinne des Umweltschutzes und des Energiesparens ist das „Beleuchten des Nachthimmels“ nicht sinnvoll. 

Die Wirkung auf Menschen, Tier- und Umwelt, könnte in Zukunft noch problematischer aussehen, gerade blaues, kurzwelliges Licht ist es nämlich, dass die aufgelisteten Probleme am stärksten auslösen. In Österreich finden momentan immer wieder Umstellungen von Straßenbeleuchtungen auf LEDs statt. Immerhin sind sie energieeffizient und günstiger in ihrer Instandhaltung.

Der Blick in die Zukunft? Das Bestreben muss es sein, nur dort zu beleuchten wo es nötig ist, in der Stärke in der es nötig ist und wann es nötig ist.

 

Nur wenige Gebiete sind in der Nacht noch so dunkel, dass man die Milchstraße erkennen kann.

Ein Gebiet in Europa hat das absolute kontinentale Minimum an Lichtverschmutzung.

Der Naturpark Sölktäler liegt in dieser dunkelsten Zelle Europas. Der unbeeinträchtigte Nachthimmel wird hier als besonderes Schutzgut angesehen und geschützt.

Sternenhimmel im Naturpark Sölktäler, Fotos © Zoltán Kolláth

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